AG 60 plus Thüringen

20 Jahre SPD AG 60plus Ilmkreis

Parteileben

 Die AG feiert ihren runden Geburtstag.

Die Jubiläumsveranstaltung fand am 15. Oktober 2015 im „Waffelstübchen“, Arnstadt – in einem gutbesuchten Saal – in fröhlicher Stimmung statt.

Freundliche und eindringliche Grußworte wurden von Matthias Hey, Vorsitzender der Landtags-fraktion, Frau Eleonore Mühlbauer, MdL und vom AG-60plus Landesvorsitzenden Wolf-Dietrich Waack gehalten.

Die Veranstaltung wurde von den Osthäuser „Angerlerchen“ musikalisch eingerahmt.

Die langjährige Kreisvorsitzende Marlies Langer hielt zu Beginn ein ausführliches, umfassendes und äußerst interessantes Eingangsreferat.

Dieser Vortrag wird wie folgt vorgestellt :

Meine lieben Genossinnen und Genossen, meine sehr verehrte Gäste aus Land-,Kreis- und Stadtpolitik.

Im Namen des Vorstandes der AG 60 plus des Ilm- Kreises begrüße ich Sie alle recht herzlich und freue mich, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind.

Vor 20 Jahren wurde unsere Arbeitsgemeinschaft der SPD im Ilm- Kreis gegründet. Angeregt und unterstützt durch den damaligen Kreisvorsitzenden Dr. Ulrich Strobel wandte sich Christel Wilinski (über die noch zerstrittenen Kreisgrenzen hinaus) an die damals über 60jährigen im Kreisverband der SPD.

Und siehe da - eine funktionstüchtige Gruppe fand sich zusammen! Christel Wilinski, Faust Scheller, Rolf Schölzel und Arnold Hinz wurden in den ersten Vorstand gewählt. Aber auch Emmi Sitz, Waltraud Seyfarth, Horst Göbelt, Fritz Lindemann und Heinz Walter waren damals schon dabei!

Am 06.04.2005 übernahm Gisela Dornbusch den Vorsitz, seit 2008 von Dieter Rienecker, Uli Strobel, Peter Schenk und mir gefolgt.

Seit 1996 arbeiteten Christel Wilinski und Ullrich Strobel auch im Landesvorstand der AG 60 Thüringen mit, dessen Landesvorsitzender heute unter uns weilt.Zur Zeit sind wir dort nicht vertreten.

Regelmäßig einmal im Monat kamen wir über all diese vielen Jahre zusammen.

Unsere Veranstaltungen, wage ich zu behaupten, waren immer interessant und ließen kaum ein Thema aus. Dafür möchte ich mich bei allen Referenten aus Bund, Land, Kreis und Stadt auf das Herzlichste bedanken! Jeder Einzelne von ihnen hat auf unsere Anfragen positiv reagiert und sein Erscheinen in unserem Kreis möglich gemacht!!!

Petra Heß, sie war immer bereit, ihre neu gewonnenen Erkenntnisse und ihre Leidenschaft mit uns zu teilen. Gerhardt Neumann, Dr. Gerhardt Botz, Christoph Matschie, Richard Dewes, Andreas Bausewein (als Juso- Vorsitzender, aber auch als OB), Heike Taubert, Lore Mühlbauer und last not list Matthias Hey, der mit uns zwei äußerst interessante/ lehrreiche Nachmittage verbrachte!

Herbert Windmiller, ehemaliger Kreisvorsitzender sowie Stefan Rienecker als langjähriger Juso Vorsitzender des Ilmkkreises, waren ebenfalls jederzeit bereit, über neue Wege, Erfolgeund Probleme  in Partei, Kreis und Land zu diskutieren.

Ebenso häufig konnten wir Martina Lang, langjährige Fraktionschefin im Arnstädter Stadtrat und Arbeitsagenturchefin, Löcher in den Bauch zur Situation auf dem Arbeitsmarkt und in der Stadt fragen.

Danke dafür!  

Auch bei den ehemaligen und heutigen Arnstädter Ortsvereinsvorsitzenden Erwin Erdmann, Rainer Fischer, Lore Mühlbauer , Christian Hühn und Alexandra Eckert bedanken wir uns für viele interessante Stunden!

Es ist unmöglich, in diesem Rahmen all das Revue passieren zu lassen, was wir während dieser 20 Jahre gemeinsam (!) erlebten.

Einige Höhepunkte möchte ich aber doch in Erinnerung rufen: Da gab es mehrtägige Fahrten mit den Bundestagsabgeordneten nach Berlin (1996), Strasbourg (2001) und Brüssel (2003), ebenso zur Partnerstadt Kassel (2009).

Aber auch die nähere Umgebung besuchten wir gern: Ilmenau, Meiningen, Leipzig, Jena, Gotha, Eisenach, den Baumkronenpfad und die alte und neue Jugendstrafanstalt Ichtershausen.

Überall fanden wir viele wissenswerte Dinge, die unseren Horizont erweiterten.

Wir interessierten uns für die Entwicklung Deutschlands und Welt, Arnstadts und des Ilmkreises, luden uns Rettungssanitäter und Polizisten ein, besprachen mit Stefan Rienecker den richtigen Weg zu Testament und Patientenverfügung. Um Letztere aber ganz lange nicht zu benötigen, haben wir viel Spaß beim Sport in der Osthäuser Turnhalle.

Wir besuchten die Ilmkreisklinik, das Marienstift, den Friedhof. Einige von uns Frauen gingen 10 Jahre lang einmal pro Woche in Arnstädter Schulen, um mit Arnstädter- und Flüchtlingskindern zu lesen.

Immer einte uns bei unseren Vorhaben unsere sozialdemokratische Grundhaltung.

Wir nahmen aktiv an den Wahlkämpfen teil. Was haben Fritz Lindemann und Ralf Seyfahrt für Unmengen von Plakaten geklebt! Wir diskutierten viele Stunden am Hopfenbrunnen mit den Marktbesuchern! Wie viele Flyer hat allein Gunter Kunz verteilt?!

Heftige Diskussionen entbrannten in unserer Gruppe darüber, wie unsere Gesellschaft noch demokratischer und bürgerfreundlicher werden kann. Was muss die SPD dafür leisten, was würden wir ganz anders machen. Wie kann unsere Partei besser von der Bevölkerung wahrgenommen und akzeptiert werden.

Seit 1999, als die ersten Kosovoflüchtlinge nach Thüringen und später nach auch nach Arnstadt bzw. in den Ilmkreis kamen, verfolgten wir als AG aufmerksam diese Problematik. Auch im Februar diesen Jahres, als das Ausmaß des Flüchtlingsstromes noch nicht abzusehen war, hatten wir die Sachgebietsleiterin für Asyl- und Ausländerrecht des Landratsamtes in unserer Gruppe. Alle waren überzeugt, dass dort eine gute Arbeit geleistet wird. Wütend macht es uns, wenn vermutlich Rechtsextreme diese Anstrengungen und unser aller Geld vernichten, indem sie ein neu hergerichtetes ganzes Haus unter Wasser setzen und damit den Einzug von Flüchtlingen verhindern wollen.

Liebe Genossinnen und Genossen liebe Freundinnen und Freunde, heute aber wollen wir mit Ihnen, unseren hochgeschätzten Ehrengästen, die uns über 20 Jahre begleitet und unterstützt haben, feiern.

              Die Osthäuser „Angerlerchen“ werden uns anschließend mit ihrem Programm zum Thema: „Melodien und Lieder die von Herzen kommen“  unterhalten.

Nach den Grußworten der Gäste kann auch noch das Tanzbein geschwungen werden – denn „wer rastet der rostet“!

Lassen sie uns nun das Glas erheben, verbunden mit dem Dank für das Erreichte und für eine weitere erfolgreiche Zeit mit unserer AG 60 plus.  

Namens des Vorstandes wünsche ich Ihnen viel Freude, unterhaltsame Stunden und jetzt guten Appetit!

Kurze Anmerkung: Dank einiger Sponsoren und Gönner sowie mit Unterstützung des SPD - Kreisvorstandes  haben wir diese Feier finanziell geschultert – herzlichen Dank dafür.

Zum Abschluß der Festveranstaltung wurde noch das Tanzbein geschwungen, es galt das Motto : „wer rastet der rostet“.

Marlies Langer

Kreisvorsitzende

 

 
 

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Die SPD hat bei den Stichwahlen vor allem im ländlichen Raum Erfolge erzielen und ihre Verankerung stärken können.

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